Team
Wir BehindertenbetreuerInnen von "Guat
leb´n" sehen den anderen als gleichwertigen
Menschen und wollen Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
Hans Brückler
Leitung Mobile Dienste, Landwirtschaftliche Leitung, Behindertenfachbetreuer, Tiergestützte Pädagogik
Schwerpunkte: Tiergestützte Pädagogik, Tiertraining, praktische Ausbildung für Praktikanten im Rahmen des Zertifikatlehrgangs Tiergestützte Pädagogik/Therapie am Bauernhof, tägliche landwirtschaftliche Arbeit
Mein gelernter Beruf ist Dreher, habe aber viele Jahre in
einem Marktforschungsbetrieb im Außendienst gearbeitet. Aufgewachsen
in einer Landwirtschaft, habe ich mich schon früh mit Schafzucht
zu beschäftigen begonnen und Suffolkschafe gezüchtet. Später
bin ich dann in den sozialen Bereich umgestiegen und habe
die Ausbildung zum Behindertenbetreuer gemacht. Mein Schwerpunkt
war von Anfang an die Arbeit mit Mensch und Tier.
Nach der Gründung des eigenen Vereins habe ich mich im Bereich
der Bio-Landwirtschaft und des Tiertraining (Parelli
– natural horsemanship, Level I und zirzensische Bodenarbeit) weitergebildet.
Um im Bereich der tiergestützten Arbeit professionell arbeiten
zu können habe ich die Ausbildung zum „Fachbetreuer
und Assistenzbetreuer für die Arbeit in der Tiergestützten
Pädagogik/Therapie und Fördermaßnahmen am Bauernhof“ absolviert.
Zu einigen meiner persönlichen Vorlieben gehören Eselwanderungen, Tiertraining, Harmonika spielen, Musik, Fußball
Angelika Auer
Nach meinem Studium des Gesundheitsmanagements und der
Gesundheitsförderung gab mir der Verein „Guat leb´n“ die
Möglichkeit meine ersten Schritte in die Arbeitswelt zu tun. Meine
Aufgaben liegen in der Verwaltung und Organisation der Mobilen
Dienste. Ich bin in einer Landwirtschaft aufgewachsen und
so kommt die Arbeit in dieser landwirtschaftlichen Sozialeinrichtung
meinen Fähigkeiten und Interessen sehr entgegen, die ich auch gerne
dem Verein zur Verfügung stellen werde.
Tina Volk-Oswald (derzeit in Karenz)
Nach dem ich die letzten Jahre im Gastronomiebetrieb meines Mannes mitgearbeitet habe was mir auch sehr viel Freude bereitet, war es mir trotzdem ein großes Anliegen wieder im sozialen Bereich zu arbeiten.
Da sich unser Betrieb in derselben Gemeinde wie der Verein "Guat leb´n" befindet, bin ich auf diesen aufmerksam geworden. Die Arbeit in der Mensch-Tier-Beziehung erweckte in mir so großes Interesse dass ich mich umgehend um eine Stelle bewarb. Jetzt, wo ich schon einige Zeit beim Verein arbeite, kann ich hautnah miterleben, wieviel positive Energie und Entwicklung die Mensch-Tier-Beziehung für Betreute und BetreuerInnen bedeuten kann. Das und vieles mehr beflügelt mich, auch in Zukunft mit viel Liebe und Verantwortung mein Bestes für diese Arbeit zu geben.
Daniel Stahl
Ich heiße Daniel Stahl, bin 33 Jahre alt und bin auf einem Bauernhof im Schwarzwald in Deutschland aufgewachsen.
Durch meine Liebe zu Tieren, aber auch meinen Interesse an allem exotischen Getier, begann ich eine Ausbildung zum Tierpfleger im Tierpark Hellabrunn in München. Nach der abgeschlossenen Ausbildung arbeitete ich eine Zeit mit Raubtieren, spürte aber, dass mir etwas fehlte. Ich wollte mehr mit Menschen zusammen arbeiten, aber in einem für mich möglichst sinnvollen Bereich.
So wurde ich schließlich Ergotherapeut. Ich konnte viel Erfahrung in der Behindertenarbeit mit Kindern und Jugendlichen sammeln. Aber auch in der Arbeit mit Senioren und im Bereich der Psychiatrie.
Oft fehlte mir im klinischen Alltag das natürliche, das was einen Menschen mit Beeinträchtigungen dazu einlädt aktiv zu werden. Die Hilfe und Pflege müssen beeinträchtigte Menschen oft annehmen und wie schwer haben sie es oft etwas davon zurück zu geben, weil wir „Normalos“ viel zu blind und beschäftigt sind.
Für ein gutes Leben braucht es die Gelegenheit von Geben und Annehmen, sonst stimmt etwas nicht. So bin ich zu „Guat leb’n" gekommen, weil es einfach Sinn macht und das spürt sich richtig an.
Peter Pankarter
Ich bin gelernter Tischler und Koch. Weiters habe ich das College für Grafik & Kommunikationsdesign besucht und meine drei Berufe doch einige Jahre mit Freude ausgeübt. Da es meine Natur ist offen zu sein, sehe ich jetzt im sozialen Bereich eine schöne neue Herausforderung. Jetzt habe ich endlich die Möglichkeit meine bisher erlernten Berufe zu verbinden und darf die Wichtigkeit und vor allen die Sinnhaftigkeit dieser Arbeit mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen jeden Tag neu erleben. Zurzeit befinde ich mich in Ausbildung zum Fachsozialbetreuer mit Schwerpunkt Behindertenbegleitung am Heilpädagogischen Förderungsinstitut Steiermark. Um auch eine Qualifikation in der Tiergestützten Pädagogik zu erlangen besuche ich den Zertifikatslehrgang „Tiergestützte Pädagogik/Therapie/soziale Arbeit am Bauernhof“.
Andrea Schenk
Durch mein Studium der Sozialpädagogik habe ich schon vor einigen Jahren die Freude an der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen entdeckt. Meine ersten Erfahrungen in diesem Bereich habe ich als Freizeitassistentin in einem Verein für Menschen mit Behinderungen gemacht.
Nun, kurz vor dem Abschluss meines Masterstudiums Sozialpädagogik, habe ich vom Verein „Guat Leb`n“ die Chance bekommen dort als Wohnassistentin tätig zu sein. Die Arbeit bei „Guat Leb`n“ interessiert mich unter anderem deshalb sehr, weil hier die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und die Arbeit mit Tieren, miteinander verbunden werden kann. Da ich selbst an einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen bin, macht mir auch die Arbeit mit Tieren großen Spaß.
Ich freue mich sehr darüber, dass ich nun als Familienentlasterin und Wohnassistentin meine ersten Schritte im Verein „Guat Leb`n“ tun kann und nehme diese neue Herausforderung gerne an.
Beate Köppel
Als gelernte Einzelhandelskauffrau und dann Abteilungsleiterin wurde es mir als Hausfrau nach der Geburt unserer Zwillinge nach einiger Zeit zu Hause zu einseitig. Da die Jungs vom Verein in Form der Familienentlastung und Freizeitassistenz betreut werden, entstand die Idee mit meinen Fähigkeiten die Betreuer und den Verein bei den Handarbeiten und Basteleien ehrenamtlich zu unterstützen. Unsere "Werke" werden am Weihnachtsmarkt und Ostermarkt in Weiz und natürlich auch unterm Jahr nach telefonischer Anfrage verkauft.
Lotte Dorudi
Hauptberuflich bin ich Pensionistin. Nachdem ich mich aber für
den „Ruhestand“ noch zu fit fühle, arbeite ich ehrenamtlich bei
dem Verein „Guat leb´n“ in der Öffentlichkeitsarbeit
mit. Vor der Pension habe ich 30 Jahre im Mosaik als Betreuerin
und später in der mittleren Führungsebene und in der Öffentlichkeitsarbeit
gearbeitet. Nachdem mir die Ziele und Philosophie von „Guat leben“
gefallen und auch sinnvoll erscheinen, habe ich mich entschlossen,
mein „Know-how“ dieser Institution zur Verfügung zu stellen.
|